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ANREISE NACH AMERIKA - August 28th 2oo7

Alsooo

zuerst sollte ich ein biesschen ueber mich erzaelen.
ich wohne normalerweise in der Schweiz, in SG.
vor einem Jahr habe ich mich endschieden ein Austauschjahr mit EF zu machen (organisation nicht zu empfehlen) ich hatte lange zeit keine Familie und keine Schule. Aber nun bin ich schlieslich doch in Amerika gelandet und ich werde hier ein kleines Online-tagebuch fuehren. wenn ihr lust habt, dann schreibt doch etwas dazu, oder schaut (und|oder kommentiert) meine Fotos an.

MEINE REISE NACH AMERIKA 28. AUGUST

ich musste schon um 5 Uhr aufstehen. ich war es nicht gewohnt so frueh aufzustehen, weil ich schon lange Ferien hatte.
Zusammen mit meinen Eltern und meinem Juengeren Bruder bin ich nach Zuerich zum Flughafen gefahren. Dort habe ich mein Gepaeck eingecheckt und per zufall noch ein Maedchen kennen gelernt, die auch wie ich von Muenchen nach Chicago flog. Ich war froh, dass ich diesen langen Flug nicht alleine hinter mich bringen musste. Zuerst musste ich aber von Zuerich aus nach Muenchen fliegen. (Larissa, die ich in kennen gelernt hatte, flog erst eine stunde spaeter)

In Muenchen angekommen suchte ich erst einmal welches Gate ich zum weiterfliegen hatte...Ohne Erfolg.
Nachdem ich einen Indisch sprechenden Flughafenmittarbeiter gefragt hatte, und der mir dan mit Haenden und Fuessen erklaert hatte wo ich lang laufen musste, ging ich den gesammten Flughafen runter. Ich hatte das Gefuehl, dass ich durch halb Muenchen gelaufen zu sein, als ich endlich an meinem Gate ankam.
Ich war ein wenig verwirrt, weil vor den *Wartestuehlen* eine lange schlange war..
was macht man, wenn man eine Schlange sieht ---> anstellen.. Das tat ich dann auch.. und als ich dann endlich an die Reihe kam fragten mich die Securitas eine Menge fragen: welche sachen ich im Koffer haette, wer meinen Koffer gepackt habe, ob ich Waffen dabei habe, Ob ich vor haette den Praesitenten zu erschiessen... Nein, Nein, Nein.. beim letzen musste ich mich behaerschen nicht Ja zu sagen
ich wartete eine Stunde auf Larissa und zusammen konnten wir gleich in den Flieger steigen.
Es war ein riesiges Flugzeug, 7 Reihen mit 2 mittelgaengen. Wir waren beide noch nie in so einem grossen Teil..
als wir schon 9 stunden geflogen waren, kam bei uns langsam die Nervositaet.
In Chicago mussten wir wider Warten.... Nach einer halben stunde wurden wir zur Passkontrolle durchgelassen. Uns wurden die Fingerabdruecke genommen, Passfotos gemacht und man hat uns wieder eine menge Fragen gestellt, so dass wir froh waren, dass wir wider Warten durften.. Auf unser Gepaeck...
Das muss man ueberall in Amerika bei einem Weiterflug vom Band nehmen und wider einchecken..
Als Larissa ihre beiden Koffer hatte verabschiedeten wir uns und ich wartete und wartete und wartete.. bis das Laufband stopte und ich merkte das mein einer Koffer nicht mer kam...also meldete ich das... keiner Kuemerte sich wirklich darum und sagte er sei bis LaCross (meine letzte *Flugdestination* )echeckt....Also machte ich mir keine sorgen und stieg, nach der extra langen kontrolle, mit Schue ausziehen und gesamtem Handgepaeck auspacken, in den Flieger ein.
Ich hatte meine Gastfamilie noch auf keinem Foto gesehen und wusste somit auf dem Flughafen auch nicht wenn ich treffen sollte... Aber es war nicht so schwierig wie ich gedacht hatte, denn es war nur eine Mann (mit EF-Begleiterin) dort.
zusammen mit Tom (meinem Gastvater) wartete ich auf mein Gepaeck.. aber mein zweiter Koffer kam immer noch nicht...also meldeten wir ihn als vermisst und ich hoffte das ich ihn morgen schon abholen koenne...
die Fahrt nach Houston (meinem Wohnort fuer ein Jahr) war komisch aber auch lusting, denn mein Gastvater ist ein sehr lustiger Mensch der immer gut drauf ist er schertze sehr viel auf der Fahrt und sagte auch ein paar Woerter auf Deutsch.. es war das lustigste was ich jemals gehoert habe.. *eineee grooosssaaaa biaa bidaa*
Das erste was mir auffiel als ich aus dem Fenster schaute (obwohl es dunkel war) waren die Strassen. Jetzt weiss ich auch warum alle Amerikaner schon am 16 Auto fahren duerfen.. hier sind sogar die *kleinsten* Strassen so gross wei eine Autobahn.
Um 5 Uhr in der Nacht (schweizerzeit) kamen wir in Houston an. Die strassen und Haeuser sehen genau so aus wie in der Serie *Desperate Housewifes* - Typisch Amerikanisch also.
Es regnete in Stroemen als wir aus Tom s Auto ausstiegen. ich war froh als wir im Haus waren. Dort wartete meine Gastmutter Deb schon auf mich. Sie ist ganz und gar nicht Typisch Amerikanisch. Sie sieht aus wie eine Europaeerin. Sie ist im Vergleich zu anderen Amerikaner Magersuechtig
Aber genug fuer heute.. ich war wirklich sehr muede und wollte nur noch ins Bett.
Deb und Tom zeigten mir das Badezimmer im Obergeschoss und mein Zimmer. Es war das Zimmer von meiner Gastschwester, die nun ein Zimmer mit ihrer oder meiner Schwester teilte. Es ist ein kleines Zimmer mit Lila Waenden und einem riesen Bett (groesser als meins Zuhause ) Das erste was mir Auffiel war, das man die Tueren nicht schliessen konnte, weil sie aus Holz sind und sich verzogen hatten. Ich fand das ein bischen komisch, hatte aber keine Zeit mehr darueber nachzudenken, weil meine Augen sich von alleine Schlossen, und ich wie hypnotisiert ins Bett viel.....

12.4.08 17:50


MY FIRST DAY - August 29th 2oo7

Heute bin ich schon frue aufgewacht, wegen der Zeitverschiebung.
ich sass eine weile in meinem Zimmer um mir bewusst zu machen, dass ich jetzt hier ein Jahr leben werde.
Viel Zeit zum Nachdenken hatte ich nicht. Denn meine Beiden Gastschwestern Audrey, 8 und Sophia, 6 kamen schon in mein Zimmer.
Zusammen packten wir meinen Koffer aus. Sie stellten zu jedem Teil mindestens eine Frage und packten alles aus. Eigentlich hatte ich vor das alleine zu machen damit ich weiss wo meine Sachen sind, dann aber stellte ich fest, das ich ueberhaupt kein Platz fuer eigene Sachen hatte. Das ganze Zimmer ist vollgestopft mit Kinderspielzeug, Bildern und sonst irgendwelchem unnuetzen Zeug. Also liess ich die Beiden Auspacken und warf dann alles auf mein Bett.
Meine erste Nacht in diesem Bett war total komisch. Die Betten hier sind total riesig und haben eine halben Meter dicke Madratze aber irgendwie keine Bettdecke. Es ist wie eine Art Laken mit einem kleinen Wollfetzen.
Wie dem auch sei.. nachdem Audrey und Sophia alle meine sachen durchwuellt hatten gingen wir runter um etwas zu essen. Der Kuehlschrank ist voll mit essen. Aber nichts davon sieht wirklich lecker aus... Nach stundemlangen Suchen ass ich schlussendlich Joghurt mit Pfirsichen. Zusammen mit meinen Gastschwestern assen wir vor dem Fehrnseher. Die zwei gucken total gerne *Disnep Channel*, wenn ihr mich fragt sind selbst 8 und 6 Jaehrige dafuer zu alt.
Nachdem *Hanna Montana* zuende war wollte ich hoch gehen um mich anzuziehen und fertig zu machen. Leider war das nicht so einfach wie ich gedacht hatte, weil die Beiden Maedchen mir folgten wie mein eigener schatten. Sogar auf Klo wollten sie mit mir gehen und ploetzlich stand Audrey vor mir und brachte mir meine Ohrringe die ich gesucht hatte. OH, sie haette si fuer mich ausgewaelt .. HALLOOO ich bin ein 15 Jaehriger Teenager, der seine Endscheidungen selber faellen kann!!!
Scheints sehen das die Amerikaner nicht so, denn meine Gastmutter Deb hatte schon endschieden, das wir heute um 1 in die Schule gingen.
Also taten wir das auch. Wir gingen zufuss zur Schule. Ich dachte bisher immer das die Amerikaner fuer jeden weg das Auto nehmen, aber das scheint in Houston anders zu sein. Man sieht hier viele Kids auf der Strasse spielen und auch viele Muetter sind hier mit dem Fahrrad oder mit ihren Kindern unterwegs.
Nach ungefaehr 1o minuten kamen wir in der Schule an, somit hatten wir auch schon das gesamte Dorf durchquert.
Mein erster eindruck von der Schule ist genau der, den man auch hat wenn man einen Highschoolfilm schaut. Es sieht alles genau glaich aus: lange Flure, Spintkaessten fuer jeden Schueler, ein Schwarzes Brett.. ich glaub jeder kann sich darunter etwas vorstellen.
Wir gingen direkt ins Direktorenzimmern. Obwohl Ferien waren, sind alle Lehrer anwesend gewesen. Die Schule scheint hier auch in den Ferien sehr gut besucht zu sein. Viele Leute betreiben auch in den Ferien Sport und gehen zum Football training..
ich wollte auch einen Sport auswaelen, aber Volleyball und Tanzen faengt hier erst im November an. also waehlte ich ein Paar faecher aus. Leider war das so, das ich keine Ahnung hatte welche Faecher gut fuer mich waeren und die Information hat mir auch nicht viel geholfen, weil alles auf Englisch war.. die Direktorin emphfahl mir ein paar Faecher, die ich dann auch nam. Sie sagte ich koenne jederzeit wechseln.
Danach stellte sie mir alle Lehrer vor. Das einzige was man dazu wissen muss ist: nice to meet you... dieser Satz ist hier so wie in der Schwei das haendeschuetteln, trotzdem kommt es eim hier alles ein biesschen oberflaechlich vor...man sagt zu jedem das es nett sei ihn zu treffen aber kennt sie nicht einmal.. Meine Gastmutter stellte mir sehr viele Leute aus Houston vor.. Wirklich interessiert hat es mich aber nicht, zu wissen wer am anderen Ende der Strasse mit seinem Hund lebt....
Nachdem wir nun das ganze Dorf durquert hatten und eine menge menschen gesehen hatten gingen wir wider nach hause um TV zu gucken. Eigendlich wollte ich ein biesschen zeit fuer mich haben aber meine Gastschwestern liesen das nicht zu.. also spielten wir nach *Hanna Montana* ( das hier uebrigens den ganzen Tag zu laufen scheint) Make-up.. das heisst die beiden Girls verunstallteten mein gesicht und fanden es lustig... im gegensatz zu mir..

ich war sehr froh, das dieser Tag so schnell vorbei gegangen war und freute mich auf mein *komisches* Bett aber nur deswegen weil Audrey und Sophia nicht auch noch in meinem Bett schliefen.

12.4.08 17:54


MY FAMILY

jaaahaa.. meine Familie.. bestehend aus 4 Menschen und 4 Tieren
ich habe zwei Schwestern Audrey und Sophia.
Mein Gastvater heisst Thomas, aber alle rufen ihn hier nur Tom. Auch meine Gastmutter Debora hat eine Spitznamen, naemlich Dep. Beide sind echt cool drauf. Tom`s lieblingsbeschaeftigung ist es die Leute zu verarschen jedenfalls denke ich das, weil er das ziiiiiiemlich oft macht
Obwohl Dep schon 47 (genau wie Tom) ist, kommt sie ueberhaupt nicht so rueber. Ich war mit ihr shoppen und nun haben wir ein gleiches T-Shirt, sie liebt Laeden wie H und M.
Mit ihr kann ich mich inzwischen auch sehr gut unterhalten und wir haben eine Menge spass zusammen.
Das einzige was mich ein bischen nervt sind die beiden Girls... sie laufen mir die ganze Zeit hinterhaer und fragen tausend sachen. Ich hoffe, das sich das mit der Zeit bessert.
Nun aber zu den 4 anderen nicht Menschlichen wesen
hier leben ausserdem noch 4 Katzen. Zwei weisse, die sich den ganzen Tag unter Betten verstecken und vor allem Angst haben. Aber dafuer sind die zwei anderen umso zutraulicher. Honey und Peperment. Honey ist die Mutter von dem kleinen "Kiddy". Sie sind beide wirklich suess und sie verbringen viel Zeit in meinen Zimmer
Jede Familie hat aber auch ihre schlechten seiten. Die Schlechten liegen in dieser Familie eindaeutig in den ganzen langweiligen Ausfluegen, die sie machen. Ich mag es mit ihnen Biken zu gehen, aber woh ich mich echt unwohl fuehle ist, wenn wir z.B. die Mutter von Deb besuchen gehen. Sie wohnt auf einer Farm ganz alleine zwischen Bauernfeldern. Ihr ganzes Haus steht voll von Muell und Dreck (jaa ---> Messi )
Die beiden Maedchen koennen auf der Farm sich richtig austoben, aber fuer mich ist es nicht mich mit Dreck zu Beckleckern der frisch aus irgent einem haesslichen Bach kommt.
Insgesamt aber gefaellt es mir hier ganz gut und sie schaffen es jeden Tag, das ich sie nicht hassen kann

12.4.08 17:56


MY FIRST SMORE

Smores.. jaa zuerst ging es mir wie euch jetzt... kein plan was ein oder eine Smosh ist.
Es ist etwas zuessen. Jeder Amerikaner kennt es hier, wie ein Schweizer Kaese oder Berge kennt.
Smosh gibt es hier jedes Wochenende im Sommer, wenn der Grill angeschmissen wird.
Dazu Bereitet man kekse vor, auf den man anschliessend ein stueck Schokolade tut.
Wenn im Grill das Feur abgebrannt ist und nurnoch glut vorhanden ist braet man einen Mashmelo an. Den geschmolzenen Mashmelo legt man dan auf das Stueck schockolade und tut wei auf einen Hamburger Einen zweiten Keks darauf.
ich sag euch, wenn ihr jemals nach Amerika geht, klingelt an irgendeiner Tuer und fragt ob ihr Smore probieren koennt , sie sind wirklich gut

12.4.08 17:58


MY FIRST FOOTBALLGAME - September 2oo7

Mein erstes Football-game ist genauso gewesen, wie man sich es vorstellt.
Zwei Tage vor dem Auswaertsspiel haben ich und Nadine uns in der Schule fuer die Busfahrt eingeschrieben.
Am Freitagabend ging es dann los. Wir sassen zusammen mit Cheerleadern und einer menge Kids aus dem Dorf im Schulbus. Jaaaa... genau diese gelben, Klapprigen, unbequemen aber genial aussehende Busse.
Und nochmal Jaaaa...die Amis spinnen !! (surprise surprise ) Wir sind naemlich 2,5 Stunden gefahren. Die Fahrt war nicht so angenehm, weil die Strassen echt aetzend sind und da dies erst der 4te Tag in Houston fuer mich war und ich somit noch niemand kannte.
Waerend des Spiels lernte ich aber eine menge Leute kennen.
Auch sie schien das Game nicht wirklich zu interessieren. Ich war froh, dass auch die haelfte der Girls die Spielregeln nicht verstanden.
So ein Spiel geht echt lange. Keine Ahnung wie lange und wieviele Pausen und Timeouts... aber wir waren erst um 12 Uhr zuhause. Fuer mich eigentlich nicht so schlimm, aber durch den Jetlag wollte ich nurnoch ins Bett. Ausser dem ist die Normale "Heimkehrzeit" fuer Amis um spaetestens 10 Uhr.
Trotz meiner Muedigkeit war ich noch lange wach und sah das Spiel nochmal vor meinen Augen... Die vielen Foorballspieler in Rot-Weiss, die Cheerleader, die Schreienden Coatches, die Zuschauer und die vielen Touchdowns

12.4.08 18:00


THE CHEERLEADER

Die Cheerleader sind hier echt schlecht. Also Boys (oder auch Girls) wenn ihr blonde, huepsche und beliebte it-Girls der Schule sehen wollt oder Girls wenn ihr vor habt eine von denen zu werden, kommt NICHT nach Houston!!
Wir haben gerademal 6 Cheerleader, die sich fuer etwas Besonderes halten. Dabei sind sie nur besonders untalentiert, besonders laecherlich und besonders haesslich.
Meiner meinung nach sollten die Girls lieber ein Extremabnehmkrus belegen, anstatt am Spielfeldrand peinlich herumzuhampeln!!!

12.4.08 18:30


ABOUT HOUSTON - Oktober 2oo7

Houston ist nicht gerade die City, so wie man z.B. Las Vegas, New York oder California kennt.
Es ist eine kleines Dorf, das man in 10 minuten Durquert hat. Ich finde das gar nicht mal so schlecht. Denn ich glaube ich wuerde mich total verloren vorkommen in einer Stadt wie Boston oder Washington D.C..
Wir haben hier eine Highschool, eine Vorschule (die etwa so wie ein Kindergarten ist) und eine Primarschule.
Jeder kennt hier jeden. In der Freizeit kann man hier seine Zeit in kleinen Bars oder auf Spielplaetzen verbringen.
Wenn man Shoppen gehen will, faehrt man ungefaehr 30 minuten nach LaCross. Die Stadt kann man mit St. Gallen vergleichen.
Es ist komisch, wenn man immer auf jemanden angewisen ist, der einen faehrt, aber meine Gasteltern haben gesagt sie machen das gerne.
Es ist natuerlich in jedem Dorf anders, ich jedoch bin froh das ich hier gelandet bin!!

12.4.08 18:32


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